Wie hybride und digitale Veranstaltungen Unternehmen verändern

Ohne Wissen, kein Fortschritt

Von der Notlösung zum festen Bestandteil im Marketing-Mix

Spätestens mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben zahlreiche Unternehmen bei der Produktpräsentation auf digitale und hybride Events gesetzt. Klar, zunächst waren solche Formate eine reine Notlösung, und häufig blieb dabei die Qualität auf der Strecke. Und so hörte man schon den ein oder anderen Chef raunen: „…wird sich nie durchsetzen. Spätestens in einem halben Jahr ist das digitale Zeug wieder verschwunden!“

Schwer getäuscht, denn mittlerweile haben sich digitale und hybride Veranstaltungen fest in den Unternehmen etabliert und werden dort auch bleiben. Und schon heute kann man sagen, dass sie schon einige Veränderungen im B2B-Bereich angestoßen haben.

Gute Reise, Geschäftsreise & Co.!

Durch Corona mussten von einem Tag auf den anderen Geschäftsreisen und Auswärtstermine abgesagt und in den virtuellen Raum verlagert werden. Und das ist bis heute so. Warum? Weil die Vorteile virtueller oder hybrider Meetings auf der Hand liegen. Einige Umfragen bestätigen das bereits. Demnach wollen viele Unternehmen auch in Zukunft auf Auswärtstermine und Geschäftsreisen weitestgehend verzichten.

An dieser Stelle kommen hybride und digitale Veranstaltungen ins Spiel. In der Zwischenzeit hat man sich so sehr an diese Formate gewöhnt, dass sie sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich nicht mehr wegzudenken sind. Zwar rechnen Fachleute mit der zeitnahen Rückkehr von Messen und Kongressen. Vermutlich werden jedoch viele Teilnehmer nicht mehr real, sondern digital daran teilnehmen und sich die Anreise sparen. Voraussetzung dafür sind professionelle Softwarelösungen für Konferenzen, die am Markt bereits verfügbar sind.

Digitale und hybride Veranstaltungen als Startschuss für weitere Digitalisierungsprojekte

Corona deckte schonungslos die Lücken in der Digitalisierung von Verwaltungen, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen auf. Schnell zeigte sich, dass gerade diejenigen Firmen im Vorteil sind, die bereits auf den Digitalisierungszug aufgesprungen waren. Ihnen fiel auch die Durchführung digitaler und hybrider Events leichter.

Für alle anderen war selbst die Umstellung auf das Homeoffice eine gewaltige Herausforderung. Waren jedoch die ersten Schritte einmal gemacht, gab es kein Zurück mehr. Auf das erste Digitalevent folgten oft weitere digitale Aktivitäten, gerade im Dienstleistungs- und Produktmarketing. Insofern brachten solche Veranstaltungsformate nicht nur ein neues Instrument für den Marketingmix, sondern zugleich einen Extraschub für Digitalisierungsprojekte in den Unternehmen.

Werkzeugkasten im Marketing wird erweitert

Gerade das Lead Management wurde in den vergangenen Jahren in vielen Unternehmen professionalisiert. Die zunehmende Verzahnung von Marketing und Vertrieb hat Spuren hinterlassen. So verwundert es nicht, dass hybride und digitale Veranstaltungen in solchen Abteilungen auf fruchtbaren Boden gefallen sind – die Lust, etwas Neues zu wagen, war hier bereits vorhanden.

Allerdings müssen auch die technologischen Voraussetzungen für solche neuen Wege passen. Zum einen wird für Digital- und Hybridveranstaltungen ein angemessener Mindeststandard benötigt, der eine gewisse Qualität garantiert, etwa beim Streaming von Videos, Vorträgen oder Konferenzen. Zum anderen ist es sinnvoll, Softwarelösungen für Hybrid- oder Digitalevents mit weiteren Programmen im Unternehmen wie z. B. dem CRM oder dem Marketing-Automation-Tool zu koppeln. Am Ende sollte eine einheitliche Systemlandschaft für Marketing und Vertrieb entstehen. Zum Fail wird Digitalisierung nämlich genau dann, wenn sie zahlreiche Insellösungen und Extra-Software mit sich bringt.

Erzählen, interagieren, unterhalten, begeistern! Storytelling statt Frontalwerbung

Keine Frage, auch die Art und Weise der Kommunikation wandelt sich. Weniger denn je ist Frontalmarketing gefragt, das möglichen Interessenten Werbung vor die Füße wirft. Vielmehr kommt es gerade im Produktmarketing darauf an, eine Geschichte mit einer klaren Storyline zu erzählen – Marketeers sollen für Begeisterung sorgen! Im besten Fall schafft man es, sich mit dem Kunden interaktiv auszutauschen und ihn zum Teil des Spiels zu machen.

Produktpräsentationen leben deshalb zu einem großen Teil vom Erlebnisfaktor. Dazu tragen etwa VR-Anwendungen bei oder sogar komplette digitale Showräume wie z. B. virtuelle Messestände. In der Zwischenzeit ist es sogar möglich, solche Apps mit ein wenig Kreativität vollständig auf das eigene Corporate Design zuzuschneiden und sie als umfassende Kommunikations- und Vertriebsplattform zu nutzen.

Der Erfolg spricht für sich, und deshalb wird Storytelling – unterstützt von entsprechenden Anwendungen – auch in Zukunft ein wesentlicher Teil der Produktkommunikation bleiben.

Wollen auch Sie Ihr Unternehmen für hybride und digitale Events fit machen?

Klar ist: Digitale und hybride Veranstaltungen werden sich langfristig positiv auf Unternehmen auswirken. Und mit Sicherheit werden solche Veranstaltungsformate auch nach Corona bleiben. Sind Sie dazu bereit? Gerne helfen wir Ihnen auf die Sprünge und beantworten Ihre Fragen zum Thema – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


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